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Fünf Tipps für erfolgreiches Backup

von Tina Stielau, am 15.01.20 07:45

Die Herausforderungen der Datensicherung steigen: Cyber-Angriffe, gesetzliche Anforderungen, ein starkes Datenwachstum. Die Abhängigkeit von Daten steigt und für Organisationen sind diese überlebenswichtig. Backup & Restore sind komplex, aber wenn Sie einige Tipps beherzigen, sichern Sie Ihre Daten erfolgreich und schnell.

1. Die richtige Backup-Strategie sichert langfristigen Erfolg!
Effiziente Backup-Strategien gewährleisten eine zuverlässige Datensicherung und schützen Unternehmen, Behörden und Systemhäuser vor Datenverlust. Neben einer leistungsstarken, zuverlässigen Software bedarf es einer durchdachten Planung der Backup-Strategie: Welche Daten sollen in welchen Abständen wohin gesichert werden? Wie viele Kopien einer Sicherung sind sinnvoll und wo werden diese wie lange aufbewahrt?

Die Antworten auf diese Fragen können für Unternehmen zum entscheidenden Faktor werden, wenn es darum geht das Überleben des Unternehmens zu sichern.
Dabei ist es nicht damit getan, eine Backup-Strategie einmal niederzuschreiben und sie dann in eine Schublade zu packen. Im Idealfall wird die Backup-Strategie in ein umfassendes Backup-Konzept integriert, das als agiles Dokument fungiert und regelmäßig aktualisiert wird. Eine entsprechende Schulung aller Mitarbeiter ist dabei unerlässlich und auch die Unterstützung durch Backup-Experten kann hilfreich sein.

Auch die Auswahl der richtigen Software spielt eine entscheidende Rolle: Schon bei der Implementierung der Software kann es sinnvoll sein, sich Unterstützung durch Fachpersonal zu holen um den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten. Regelmäßige Überprüfungen aller Einstellungen in der Software dienen der Qualitätssicherung und sichern die langfristige Verfügbarkeit aller Backups.

2. Setzen Sie auf eine Komplettlösung
Backup-Software allein reicht nicht, um eine zuverlässige Datensicherung und im Ernstfall - eine schnelle und lückenlose Datenwiederherstellung zu gewährleisten. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Komplettlösung für die Datensicherung. Eine Komplettlösung visualisiert komplexe Backup-Prozesse übersichtlich, liefert aktuelle Reports und bietet eine unternehmensweite Transparenz. Gleichzeitig können Aufwand und Kosten reduziert werden. Darüber hinaus gehören zu einer Komplettlösung die Erstellung eines Backup-Konzeptes, eine zertifizierte Implementierung und regelmäßige Health Checks. Ziehen Sie für diese wichtigen Service-Leistungen Fachleute hinzu, um Ihre Datensicherung ganzheitlich und professionell aufzusetzen.

NovaStors Backup-Experten gewährleisten, dass Ihre Datensicherung zu 100% läuft und unterstützen Sie: Beratung, Backup-Konzept, Implementierung der Software inkl. Zertifizierung und Health-Checks.

3. Befolgen Sie die 3-2-1 Backup-Regel
Sie ist ein Klassiker, der unerlässlich ist: Die 3-2-1 Backup-Regel hat sich als Standard für Backup-Strategien bewährt und ermöglicht Unternehmen, das Risiko des Datenverlustes möglichst gering zu halten.

Die 3-2-1 Backup-Regel besagt Folgendes:

  • Es sollten 3 Kopien der Geschäftsdaten vorhanden sein, die auf
  • 2 verschiedenen Speichermedien gelagert werden und wovon
  • 1 Kopie extern aufbewahrt wird.

Neben ihrer Einfachheit hat diese Regel zahlreiche weitere Vorteile. Zum einen stellt die
Redundanz sicher, dass andere Kopien zugänglich sind, selbst wenn eine Kopie zerstört oder
anderweitig nicht verfügbar ist. Dies erhöht die Chancen, Systeme rasch wieder in Betrieb zu
nehmen und die Auswirkungen einer Katastrophe zu minimieren.
Zum anderen fordert die 3-2-1-Backup-Regel vorab gründliche Überlegungen: Welche Daten sollen wie oft gesichert werden? Mit welchen Mitteln und auf welchen Systemen sollen die Backups gespeichert werden? Außerdem sind Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten zu klären.

3-2-1-Backup-Regel

4. Regelmäßige Kontrolle und Restore Tests
Es reicht nicht das Backup einmal einzurichten und sich erst im Notfall wieder damit zu beschäftigen. Es muss täglich geprüft werden ob die Backups wie geplant und erfolgreich durchgelaufen sind. Hier empfiehlt sich ein täglicher Blick auf das Dashboard und das Reporting der Backup-Applikation, um sich einen Überblick zu verschaffen.
Auch wenn die täglichen Kontrollen durchgeführt werden ist es ratsam regelmäßig auch Restore-Tests durchzuführen. So kann geprüft werden ob der Restore im Notfall wirklich funktionieren würde. Ideal ist es, regelmäßig bestimmte Restore-Szenarien zu testen und diese auch im IT-Notfall Handbuch zu dokumentieren. Bei einem Ausfall geht die Wiederherstellung dann schnell von der Hand und auch der Vertreter weiß was zu tun ist, sollte der Hauptverantwortliche nicht zur Verfügung stehen.

5. Rüsten Sie sich für den Ernstfall: Backup-Konzept & IT-Notfallhandbuch
Datenverlust kann ganz einfach durch den Ausfall oder Fehlfunktion der IT ausgelöst werden, aber auch durch Bedrohungen wie höhere Gewalt, Diebstahl, Cyberkriminalität oder Bedienungsfehler.
Was auch immer die Ursache ist - nach einem Datenverlust ermöglicht nur ein aktuelles und funktionierendes Backup aller wichtigen Daten und Systeme die umgehende Datenwiederherstellung und damit die Rückkehr zum Tagesgeschäft. Datensicherung stellt Unternehmen vor die große Herausforderung, Szenarien eines Datenverlustes möglichst vollständig und realistisch vorauszudenken.

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